Ich so.

„Sind Sie ein Wandersmann?“ fragte der Fremde. Er saß neben einem halbverfallenen Bildstock am Feldrand in der Sonne und schaute mich erwartungsvoll an.

„Gut erkannt!“ Ich war gerade mit Rucksack auf dem Rücken und vor der Brust baumelndem Kompass aus dem Wald gekommen. Nun musste ich grinsen. Wandersmann, das klang so schön altmodisch. Aber es passte. Nicht nur wegen meines Alters.

Der Fremde lupfte einen abgewetzten Lederhut. Ob ich raten könne, woher der sei. „Australien, – Känguruleder!“ war meine Antwort. Aber im Gegensatz zu dem Zunftgenossen, der so eine kleine Plauderei anzettelte, war ich noch nie dort gewesen. Überhaupt, weit bin ich noch nicht in der Welt herumgekommen. Dafür aber intensiv, mit offenen Augen, wie ich mir einbilde. Daher der Titel dieses Blogs.

Weltbeschauerei, – klingt nach Beschaulichkeit, oder? Ja, ich liebe den stillen, manchmal verstohlenen Blick auch auf die kleinen Dinge. Aber Achtung: Ein Fleischbeschauer merkt schließlich auch, wenn was faul ist!

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